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    Vuvuzelas in Mittelerde

    Aktuelle Themen, Sonstiges | 22. Juni 2010 von Lory Roebuck

    Vuvuzelas in Mittelerde

    Die Fussballweltmeisterschaft läuft und wir sind alle in ihrem Bann. Da passiert es leider auch schon einmal, dass wir neben unseren beruflichen Pflichten eine ganze Woche lang keine Zeit mehr für Updates auf cineast.ch finden. Das bitten wir zu entschuldigen. WM ist nur alle vier Jahre, und ihr Fieber ungemein ansteckend.

    Während wir der Academy of Soccer Picture Arts & Sciences (ASPAS) nahelegen möchten, die diesjährigen Schauspieloscars an Abdul Kader Keïta (Elfenbeinküste) und Arturo Vidal (Chile) zu verleihen, macht sich das andere grosse Ärgernis dieser WM in Mittelerde breit: die Vuvuzelas!

    Gandalf, Frodo und Co. bleibt nur wenig Zeit, eine Rettung zu finden: Das WM-Finale findet in zweieinhalb Wochen statt. Wieviele von uns es bis dann durchhalten, ist ungewiss. Denn: Weit bedrohlicher als der Eine Ring ist zweiffellos der monotone Dauerlärm der zahllosen Tröten.


    Ein Unterwäschemodel ersetzt Megan Fox in “Transformers 3″

    Aktuelle Themen, Ausblicke | 1. Juni 2010 von Lory Roebuck

    Rosie Huntington-Whiteley

    Vor knapp zwei Wochen stellte sich heraus, dass Megan Fox im dritten “Transformers”-Film nicht mehr mitwirken wird. Ob sie gefeuert wurde oder aus freien Stücken das Projekt verliess, interessiert eigentlich niemanden mehr. Regisseur Michael Bay hat sowieso schon einen Ersatz gefunden.

    Rosie Huntington-Whiteley heisst die neue Hauptdarstellerin von “Transformers 3″. Das Unterwäschemodel von Victoria’s Secret verfügt über keinerlei schauspielerische Erfahrung, ist also als blosser Hingucker vorgesehen. Aber eigentlich war das ja auch schon bei Megan Fox so.

    Eine offizielle Bestätigung des Castings von Huntington-Whitely seitens des Studios lässt noch auf sich warten. Victoria’s Secret hat “Rosie” aber auf ihrer Facebook-Seite schonmal mit obigem Video zu ihrem “Glück” gratuliert. Für das Lingerielabel hatte Bay übrigens letztes Jahr einen Werbespot inszeniert.

    Ob Bay wohl auch diesen Glückwunsch-Clip gedreht hat, um seinen “Transformers”-Fans das neue Flittchen an Shia LaBeoufs Seite schmackhaft zu machen? Drehbeginn an Teil 3 der Roboterfranchise ist diesen Sommer, der geplante Kinostart am 30. Juni 2011.


    “The Hobbit” weiter verzögert: Regisseur del Toro verlässt das “Lord of the Rings”-Prequel

    Aktuelle Themen, Ausblicke | 31. Mai 2010 von Lory Roebuck

    Hat genug von Verschiebungen: Regisseur Guillermo del Toro

    Eine Hiobsbotschaft, nicht nur für Fans von “The Lord of the Rings”, sondern für alle Liebhaber des guten Fantasykinos: Guillermo del Toro, der geniale Regisseur von “Pan’s Labyrinth”, wird die mit grosser Spannung erwartete Verfilmung von “The Hobbit” doch nicht auf die Kinoleinwand bringen!

    Die letzten zwei Jahre hat der mexikanische Filmemacher fast vollständig der Vorbereitung des “Herr der Ringe”-Prequels gewidmet. Die andauernden Finanzprobleme von Studio MGM, dem Inhaber der Filmrechte, haben den Drehstart immer weiter hinausgezögert. Nun hat del Toro genug.

    In einem Brief an die Fanseite TheOneRing.net schreibt del Toro von der schwierigsten Entscheidung seines Lebens: “Zwei Jahre lang habe ich Tolkiens reichhaltige Welt von Mittelerde gelebt, geatmet und gestaltet. Jetzt muss ich mich als Regisseur dieser wundervollen Filme verabschieden.”

    “Es war mein Privileg,” so del Toro weiter, ”hier in Neuseeland mit den besten Menschen zusammenzuarbeiten, mein Leben und mein Handwerk hat sich für immer verändert. Aber der wachsende Druck durch widerstreitende Termine hat das ursprüngliche Zeitfenster, das für dieses Projekt reserviert war, überwältigt.”

    Auch ohne ihn soll das Projekt aber weitergehen: “Ich wünsche der Produktion ganz viel Glück und werde als erster in der Schlange stehen, um das fertige Produkt zu sehen. Ich verbleibe ein Verbündeter seiner Macher, jetzt und in der Zukunft, und unterstütze einen geschmeidigen Übergang zu einem neuen Regisseur.”

    Peter Jackson, Regisseur bei der ursprünglichen “The Lord of the Rings”-Trilogie und Produzent und Autor bei “The Hobbit”, bedauert del Toros Abgang: “Wir sind sehr traurig darüber, dass Guillermo The Hobbit verlässt, aber er hat uns immer über alles auf dem Laufenden gehalten.”

    Jackson versteht, dass del Toro nicht sechs Jahre seines Lebens einem (Doppel-)Film widmen kann, nachdem schon die ursprünglich vorgesehen drei Jahre eine grosse Verpflichtung darstellten: “Wir verstehen, dass die andauernden Verzögerungen bei der Produktion seine Zusagen an andere Projekte gefährdeten.”

    Del Toro wird aber immerhin noch als Drehbuchautor mitwirken: “Guillermo schreibt die ‘Hobbit’ Scripts zusammen mit Philippa Boyens, Fran Walsh und mir selbst”, so Jackson. “Wir freuen uns darüber, dass unsere Schreibpartnerschaft noch für einige Monate fortdauern wird, bis die Drehbücher poliert sind.”

    Die Verfilmung von J.R.R. Tolkiens “The Hobbit” sollte ursprünglich als Zweiteiler Ende 2011 und 2012 in die Kinos kommen. Zusammen mit MGMs finanziellen Nöten wird die Suche nach einem neuen Regisseur diese Daten wohl bedeutend weiter nach hinten schieben.

    Auch wenn Jackson dem widerspricht: “New Line und Warner Bros. werden sich diese Woche mit uns zusammensetzen, um bei der Sicherung eines neuen Regisseurs einen geschmeidigen Übergang zu gewährleisten. Wir rechnen nicht mit einer Aufschiebung der gegenwärtigen Vorproduktionsarbeit.”

    Jetzt geht das grosse Rätselraten los: Wer soll Guillermo del Toro beerben? Für mich ist klar, dass eigentlich nur eine Person in Frage kommt: Peter Jackson sollte das Ruder am Besten wieder selber übernehmen. Auch wenn er nach der ursprünglichen Trilogie mit “King Kong” und “The Lovely Bones” nicht mehr wirklich zu überzeugen wusste.

    Jackson hat mit der “The Lord of the Rings”-Trilogie ein filmisches Monument errichtet, das in der Populärkultur mindestens so hoch wie das der originalen ”Star Wars”-Trilogie steht. Ist es nicht folgerichtig, dass gerade er “seine” Welt nochmal aufleben lässt? Oder würde er wie George Lucas die Prequels nur in den Sand setzen?

    Der eigentliche Grund, weshalb Peter Jackson nicht von Anfang an schon den “The Hobbit”-Zweiteiler selber drehen konnte, war seine Verpflichtung gegenüber der aufwändigen Verfilmung von “Tintin” (bei uns bekannt als “Tim und Struppi”) in 3D, an der er momentan mit Steven Spielberg werkelt.

    “Tintin 3D” soll Ende 2011 im Kino starten; und da der Produktionsprozess von “The Hobbit” sowieso immer weiter nach hinten rückt, fällt der Drehstart dieses Films mit etwas Glück dann vielleicht auf einen Termin, an dem Jackson noch Kapazitäten hat.

    Was meint ihr? Ist Jackson sowieso der richtige Mann? Wäre “The Hobbit” für ihn eine Möglichkeit, sich nach einigen Enttäuschungen wieder zu rehabilitieren? Oder fällt euch ein anderer Kandidat ein, der sich auch oder sogar noch viel besser für diesen Regiestuhl eignen würde?

    Hinterlasst doch eure Meinung gleich anschliessend als Kommentar zu diesem Beitrag.


    Iñárritu inszeniert die Fussballweltmeisterschaft

    Aktuelle Themen, Sonstiges | 25. Mai 2010 von Lory Roebuck

    Nike: "Write the Future"

    Kino und Fussball – die gemeinsamen Vorzüge der beiden Eckpfeiler unserer Popkultur hat der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu (”Babel”, “Amores Perros”) in einem neuen Werbeclip für Nike furios inszeniert. Dynamik, Drama, Witz, Inspiration, Verehrung, Leidenschaft – unbedingt schauen:

    “Write the Future” – so heisst dieser Werbeclip für Nike, der doch so viel mehr ist. Diese vollständig drei Minuten des Videos gibt es wohl nur online zu sehen, für die Fernsehwerbung wird das sicherlich noch auf 30 bis 45 Sekunden runtergekürzt. Einiges an cineastischer Tiefe dürfte dabei verloren gehen.

    Von dieser Tiefe zeugen in der hier eingebetteten Version nicht etwa die ultra-schnellen Schnitte (die ja eigentlich das Produkt von MTV und der Werbebranche sind), sondern die vielen kurzen medialen Referenzen wie Ronaldinho auf Youtube, Ronaldo bei den Simpsons oder Gael Garcia Bernal als Ronaldo.

    Ebenso brilliant und für Regisseur Iñárritu typisch ist natürlich, wie er die Reaktionen, die das Fussballspiel auslöst, in den Fernsehstudios über die TV-Zuschauer bis zu den Fans auf der Strasse einfängt und mit solchen Montagen festmacht, wie der Fussball Menschen quer durch alle Schichten hindurch verbindet.

    Den Clip sollte man sich am besten wiederholt anschauen, denn jedes Mal lässt sich dabei etwas neues entdecken. Den Kurzauftritt von Roger Federer habe ich beispielsweise erst beim fünften Durchschauen erkannt. Gedreht wurde das Video natürlich anlässlich der Fussballweltmeisterschaft, die am 11. Juni beginnt.


    Mark Strong: Hollywoods starker Schurke

    Aktuelle Themen | 14. Mai 2010 von Lory Roebuck

    Mark Strong: Bösewicht par excellence?

    Ist es sein dunkler Blick, der starke Kiefer, die harte Nase, seine dünnen Lippen oder der eine eigentümlich hervorstehende Schaufelzahn – was macht das unbeugsame typecasting bei Mark Strong aus? Der britische Schauspieler scheint derzeit Hollywoods Idealbesetzung für die Rolle des Filmbösewichts zu sein.

    Aktuell spielt Mark Strong in nicht weniger als drei Blockbustern den Hauptschurken: Als Lord Blackwood in “Sherlock Holmes” täuscht er den Titelheld mit schwarzer Magie, als Mafioso Frank D’Amico in “Kick-Ass” macht er Jagd auf den falschen Superhelden, und als englischer Ritter Godfrey intrigiert er in “Robin Hood” gegen seinen eigenen König:

    Mark Strong als Lord Blackwood in "Sherlock Holmes"
    Mark Strong als Lord Blackwood in “Sherlock Holmes”

    Mark Strong als Frank D'Amico in "Kick-Ass"
    Mark Strong als Frank D’Amico mit Sprössling in “Kick-Ass”

    Mark Strong als Godfrey in "Robin Hood"
    Mark Strong als Godfrey in “Robin Hood”

    Überzeugend ist Mark Strong als bad guy immer – entgegen kommt ihm aber natürlich, dass all diese Rollen untereinander austauschbar sind. Nächsten Sommer steigt Strong dann in der Comicverfilmung “Green Lantern” von Martin Campbell (”Casino Royale”) zu einem Bösewicht mit Superkräften (Sinestro) auf.


    Filmchef Nicolas Bideau tritt zurück

    Aktuelle Themen, Schweizer Film | 7. Mai 2010 von Lory Roebuck

    Rücktritt: Nicolas Bideau, der Leiter der Sektion Film im Bundesamt für Kultur

    Nicolas Bideau, der Leiter der Sektion Film im Bundesamt für Kultur (BAK), hat per Ende Jahr den Rücktritt von seinem Amt bekannt gegeben, wie das BAK in einer Medienmitteilung heute bestätigt.

    Bideau ist seit 2005 Schweizer Filmchef. Er stand immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik, weil sein Konzept zur Förderung nationaler Filmprojekte nur mangelnden Erfolg nach sich zog.

    Bideaus Rücktrittsankündigung fällt in eine Periode, in der gerade die neue schweizweite Filmförderungspolitik für die Jahre 2011 bis 2013 ausgearbeitet wird (vgl. Artikel aus Solothurn).

    Das BAK leitet das Auswahlverfahren für die Nachfolge von Bideau in die Wege, der ab 2012 die Leitung der Bundesagentur Präsenz Schweiz im Generalsekretariat des EDA übernimmt.


    “Iron Man 2″ ebnet den Weg für “The Avengers”

    Aktuelle Themen, Ausblicke | 5. Mai 2010 von Lory Roebuck

    Iron Man & War Machine / Hulk / Thor

    In “Iron Man 2″ werden mit War Machine (Don Cheadle), Black Widow (Scarlett Johansson) und Whiplash (Mickey Rourke) nicht nur eine Reihe neuer Superhelden (bzw. -schurken) eingeführt, der Film ebnet mit sichtbarem Nachdruck auch schon den Weg für das grosse Superhero-Zusammentreffen in “The Avengers”.

    Bei diesen Rächern (Avengers) handelt es sich um eine Verbündung der prägendsten Comicfiguren aus dem Marvel Universum – u.a. Iron Man, Thor, Captain America und Hulk – die Seite an Seite Verbrecher bekämpfen und die Welt  vor dem Untergang bewahren müssen.

    Bereits “Iron Man” (2008) lieferte erste Hinweise auf “The Avengers”: Agent Coulson, der sich mit Tony Stark aus nicht näher spezifizierten Gründen zu einer Nachbesprechung treffen will, ist Mitglied der Strategic Homeland Intervention, Enforcement and Logistics Division.

    S.H.I.E.L.D. ist die Organisation, die die verschiedenen Superhelden zu den Avengers zusammenführen wird. Ihr Chef ist Nick Fury (gespielt von Samuel L. Jackson mit einer Augenklappe), der jetzt in “Iron Man 2″ in einer prominenten Rolle zu sehen ist: Fury wägt ab, ob er Tony Stark/Iron Man für ein Geheimprojekt rekrutieren soll.

    Jackson wird als Nick Fury zu diesem Zweck fortan in allen Marvel-Kinofilmen mit den jeweiligen Superhelden in Kontakt treten. Bevor es mit den Avengers aber losgehen kann, müssen dem Kinopublikum noch die beiden Helden Thor und Captain America vorgestellt werden (mit Iron Man und Hulk sind wir bereits vertraut).

    Entsprechende Verfilmungen sind schon im Gange: Im Mai 2011 bringt ausgerechnet der grosse Shakespeare-Afficionado Kenneth Branagh “Thor” ins Kino, den nordischen Donnergott gespielt von Chris Hemsworth (bekannt als Papa Kirk aus dem neuen “Star Trek”). Von Hemsworth als Thor wurde kürzlich dieses erste Filmbild veröffentlicht.

    Zwei Monate später, im Juli 2011, nagelt der von Joe Johnston gedrehte “The First Avenger: Captain America” den Bezug zum Superhero-Bündnis bereits im Titel fest. Ideal besetzt wurde die Rolle des Kriegshelden mit Chris Evans, der als Human Torch in “The Fantastic Four” bereits Erfahrung in diesem Genre gesammelt hat.

    Der ikonische Schild von Captain America ist indes bereits in “Iron Man 2″ in einem herrlich witzigen Cameoauftritt zu sehen. Der Film spielt aber mit Agent Coulsons Erwähnung von gewissen “problems in New Mexico” auch auf den ”Incredible Hulk” an, der dort wütet (Louis Leterriers Film von 2008 spielt zeitlich kurz nach “Iron Man 2″).

    Bis zum Sommer 2011 sollen also planmässig alle für “The Avengers” relevanten Superhelden einzeln etabliert worden sein. Am 12. Mai 2012 bringt dann brillianterweise (der Marvel versierte) Joss Whedon (”Firefly/Serenity”, “Buffy”) diese Helden als Team in “The Avengers” ins Kino. Nachfolgend ein kleiner Überblick, wer alles dabei sein wird.

    Das vorgesehene Superhelden-Aufgebot in “The Avengers”:

    - Samuel L. Jackson als Nick Fury
    - Robert Downey Jr. als Iron Man (aus “Iron Man 1 & 2″)
    - Don Cheadle als War Machine (aus “Iron Man 2″)
    - Scarlett Johansson als Black Widow (aus “Iron Man 2″)
    - Edward Norton als Hulk (aus “The Incredible Hulk”)
    - Chris Hemsworth als Thor (aus “Thor”)
    - Tom Hiddleston als Loki (aus “Thor”)
    - Chris Evans als Captain America (aus “The First Avenger: Captain America”)

    “Iron Man 2″ läuft ab morgen in unseren Kinos, ist an einigen ausgewählten Orten aber bereits seit vergangenem Donnerstag zu sehen. Unsere Rezension des Films folgt im Verlauf des heutigen Tages.


    “Avatar” jetzt im Heimkino, ab August nochmals im 3D-Kino und in Teil 2 in Pandoras Unterwasserwelt

    Aktuelle Themen, Ausblicke | 3. Mai 2010 von Lory Roebuck

    "Avatar": Teil 1 ab August wieder im Kino, die erste Fortsetzung wohl ab Ende 2013

    James Camerons Megablockbuster “Avatar” gibt es nun für das Heimkino, erhält im Spätsommer eine Kinoreprise und geht (frühestens) 2013 in Teil 2 auf Pandora tauchen. Doch alles der Reihe nach:

    Vor knapp anderthalb Wochen wurde “Avatar” auf DVD und Blu-Ray veröffentlicht. Die Verkaufszahlen bewegen sich in Rekordhöhe, berichtet der Tagi, trotz fehlendem 3D. Die bestmögliche Flachbildqualität versprach Fox, für den nötigen Speicher liess das Studio sämtliches Bonusmaterial weg.

    Persönliches Fazit: “Avatar” im Heimkino kommt an das 3D-Kinoerlebnis natürlich nicht heran. Das Bild der Blu-Ray-Version ist aber unter den Blu-Rays das Mass aller Dinge. Die Hände weglassen sollte man aber von der DVD, auf der man nicht nur die dritte Dimension, sondern auch die Farbenpracht des Films vermisst.

    Es soll Menschen geben, die haben “Avatar” immernoch nicht im Kino gesehen. Fox und Regisseur Cameron haben analysiert, dass ihr Film noch weit mehr als die bisherigen 2.7 Milliarden Dollar hätte einspielen können, hätte er wegen den limitiert verfügbaren 3D-Leinwänden nicht “Alice in Wonderland” und “Clash of the Titans” Platz machen müssen.

    Die Zuschauerzahlen von “Avatar” waren demnach nicht natürlich zusammengebrochen, sondern durch den Kinomarkt forciert. Aus diesem Grund wird der Film (in einer verlängerten Fassung) im Spätsommer im Kino wiederveröffentlicht, zu einem Zeitpunkt, an dem die 3D-Kinos weniger ausgelastet sind.

    “Wir arbeiten daran, sechs zusätzliche Minuten an Filmmaterial fertigzustellen — vieles davon mit [Effektsschmiede] Weta — für eine Kino-Wiederveröffentlichung im August,” bestätigt Cameron in einem aktuellen Interview in der Los Angeles Times. Ob der Re-Release auch die Schweiz betrifft, ist noch unklar.

    Im selben Interview lieferte Cameron auch einen Ausblick auf die geplante Fortsetzung zu seinem Erfolgsfilm, der den Zuschauer neue Umgebungen Pandoras eröffnen wird: “Ich werde mich auf Pandoras Ozean fokussieren, der genauso vielfälftig, fantasievoll und verrückt sein wird. Wir sehen aber auch Bekanntes wieder.”

    Unterwasserwelten und Regenwälder — und dann Pandoras Nachbarmonde? “Unsere Arbeitsfläche geht über Pandora hinaus und umfasst das ganze Alpha Centarui AB System. Dieses wollen wir in unserer Geschichte erforschen. Nicht unbedingt in Teil zwei, sondern eher in einem dritten Film.”

    Das Sequel zu “Avatar” wird also bloss das Mittelstück einer ganzen Trilogie werden. Die Frage ist nun, ab wann wir mit der ersten Fortsetzung im Kino rechnen dürfen. Cameron liess während eines Vortrags verlauten, dass Teil 2  noch mindestens dreieinhalb Jahre entfernt ist.

    Bis “Avatar 2″ demnach also zu Weihnachten 2013 auf unseren Grossleinwänden zu erleben sein wird, dürften die meisten Kinos komplett auf 3D umgerüstet haben. Allfällige Platzprobleme werden dann die selben sein, mit denen auch alle anderen Kinoveröffentlichungen zu kämpfen haben.


    “Iron Man 2″ läuft als Vorpremiere bereits im Kino

    Aktuelle Themen | 3. Mai 2010 von Lory Roebuck

    "Iron Man 2" ist in Basel, Bern und Zürich bereits als Vorpremiere im Kino zu sehen

    Trotz der Startverschiebung vom 29. April auf den 6. Mai (vgl. Bericht) wird “Iron Man 2″ bereits seit vergangenem Donnerstag in einigen Deutschschweizer Kinos als Vorpremiere gezeigt. So schon jetzt zu sehen gibt es die Superheldenfortsetzung an folgenden Orten und zu folgenden Zeiten:

    Baden
    Trafo 1: 20.00

    Basel
    Capitol 1: 21.00

    Bern
    Alhambra: 20.15

    Zug
    Seehof 1: 20.15

    Zürich
    Abaton A: 20.15
    Arena Filmcity 5: 20.15
    Metropol 1: 20.30

    Alle Vorpremieren laufen in der originalen Sprachfassung mit deutschen und französischen Untertiteln. Ab diesem Donnerstag, 6. Mai, ist “Iron Man 2″ dann innerhalb des “normalen” Kinoprogramms auch an allen anderen üblichen Spielstätten zu sehen.

    Herzlichen Dank an Roland Meier von outnow.ch für den Tipp!


    “Iron Man 2″ erst ab 6. Mai im Kino

    Aktuelle Themen, Ausblicke | 27. April 2010 von Lory Roebuck

    "Iron Man 2"

    Lange war der mit Spannung erwartete Kinostart von “Iron Man 2″ auf den 29. April angesetzt gewesen. Doch der Rockstar unter den Superhelden kracht erst mit einer Woche Verspätung über unsere Grossleinwände. Statt übermorgen läuft der Film erst am Donnerstag nächster Woche an, also am 6. Mai.

    Wer die Änderungen auf unserer Kinostarts-Seite verfolgt hat, wusste um diese Terminverschiebung natürlich Bescheid. Wer sich aber an den Werbeplakaten zu “Iron Man 2″ orientiert, die derzeit die Aussenfassaden unserer Multiplexkinos (zumindest in Basel) zieren, wird fehlgeleitet.

    Solche Plakate werben nämlich immernoch fälschlicherweise mit der Aufschrift “Ab 29. April im Kino”. Dieser Irrtum ist einfach zu erklären: Die Startverschiebung von “Iron Man 2″ steht erst seit zwei Wochen fest. Die Plakate dagegen wurden wohl schon vorher gedruckt und an die Kinos versandt.

    Der offizielle Deutschschweizer Kinostart ist also der 6. Mai. So läuft “Iron Man 2″ dann zusammen mit fünf anderen Neustarts an, während diese Woche nur gerade die zwei Filme “Guru” und “Mit dir an meiner Seite” (mein Bericht dazu am Donnerstag in SF Box Office) in unsere Kinos kommen.