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    Neue Vorschau zu “Harry Potter and the Deathly Hallows”

    Ausblicke, Trailer | 8. Juni 2010 von Lory Roebuck

    "Harry Potter and the Deathly Hallows"

    Im Zuge der MTV Movie Awards 2010 wurde am Sonntag eine spannende neue Vorschau auf “Harry Potter and the Deathly Hallows” gezeigt, der jetzt im Netz verfügbar gemacht wurde. Nach dem Teaser Trailer vor einigen Monaten gibt es in diesem Clip wieder viele neue Einblicke:

    Die Verfilmung von “Harry Potter and the Deathly Hallows”, dem finalen Teil in J.K. Rowlings populärer Buchserie um den brillentragenden Zauberschüler, kommt als Doppelfilm (und jeweils in 3D) am 18. November 2010 und am 14. Juli 2011 in die Deutschschweizer Kinos.


    David Finchers Hollywood-Remake von “Millennium” wohl mit Daniel Craig

    Ausblicke | 4. Juni 2010 von Lory Roebuck

    Szenenbild aus "Vergebung"

    Mit “Vergebung” läuft diese Woche der dritte und letzte Teil der “Millennium”-Trilogie in unseren Kinos an. Leider enttäuscht auch dieses vermeintlich grosse Finale der schwedischen Serie wie schon der Mittelteil, “Verdammnis” – beide Filme bleiben weit hinter Teil eins, “Verblendung” zurück.

    Die Qualitätseinbusse ist schnell erklärt: Nur die erste Verfilmung der auf Autor Stieg Larsson Bestsellern basierende Trilogie war fürs Kino vorgesehen gewesen; “Verdammnis” und “Vergebung” wurden dagegen mit weit kleinerem Budget als Fernsehfilme produziert und nach dem Erfolg von Tel 1 ins Kino gedrängt.

    So gibt Teil drei jetzt wie schon der zweite Filme bloss einen bescheidenen TV-Krimi ab, der der grossen Auflösung um die systematischen Missbräuche der faszinierenden Hauptfigur Lisbeth Salander nicht ansatzweise gerecht wird. “Vergebung” fehlen kinotaugliche Bilder – und fast jegliche Spannung.

    Und so stehe ich einem kommenden Hollywoodremake einer nicht-amerikanischen Produktion für einmal nicht nur nicht gegenüber, sondern heisse sie sogar willkommen! Nicht zuletzt, da mit David Fincher (”Seven”, “Fight Club”) ein prominenter Regisseur für die US-Verfilmung von “Verblendung” gewonnen werden konnte.

    “Gangs of New York”-Drehbuchautor Steve Zaillan hat Fincher eine erste Scriptadaptierung vorgelegt, während die Suche nach einer geeigneten Besetzung schon in vollem Gang ist. Schauspielerinnen wie Carey Mulligan, Kristen Stewart und Ellen Page haben für die Rolle von Lisbeth Salander ihr Interesse bekundet.

    Und wer die männliche Hauptrolle spielt, den Enthüllungsjournalisten Mikael Blomqvist, scheint sich seit heute abzuzeichnen: Namen wie George Clooney oder Brad Pitt können gestrichen werden, laut einstimmigen Berichten von EW.com und Deadline wird James Bond-Darsteller Daniel Craig das Rennen machen.

    “The Girl with the Dragon Tattoo”, so der englische Titel von “Verblendung”, soll 2012 ins Kino kommen.


    Ein Unterwäschemodel ersetzt Megan Fox in “Transformers 3″

    Aktuelle Themen, Ausblicke | 1. Juni 2010 von Lory Roebuck

    Rosie Huntington-Whiteley

    Vor knapp zwei Wochen stellte sich heraus, dass Megan Fox im dritten “Transformers”-Film nicht mehr mitwirken wird. Ob sie gefeuert wurde oder aus freien Stücken das Projekt verliess, interessiert eigentlich niemanden mehr. Regisseur Michael Bay hat sowieso schon einen Ersatz gefunden.

    Rosie Huntington-Whiteley heisst die neue Hauptdarstellerin von “Transformers 3″. Das Unterwäschemodel von Victoria’s Secret verfügt über keinerlei schauspielerische Erfahrung, ist also als blosser Hingucker vorgesehen. Aber eigentlich war das ja auch schon bei Megan Fox so.

    Eine offizielle Bestätigung des Castings von Huntington-Whitely seitens des Studios lässt noch auf sich warten. Victoria’s Secret hat “Rosie” aber auf ihrer Facebook-Seite schonmal mit obigem Video zu ihrem “Glück” gratuliert. Für das Lingerielabel hatte Bay übrigens letztes Jahr einen Werbespot inszeniert.

    Ob Bay wohl auch diesen Glückwunsch-Clip gedreht hat, um seinen “Transformers”-Fans das neue Flittchen an Shia LaBeoufs Seite schmackhaft zu machen? Drehbeginn an Teil 3 der Roboterfranchise ist diesen Sommer, der geplante Kinostart am 30. Juni 2011.


    “The Hobbit” weiter verzögert: Regisseur del Toro verlässt das “Lord of the Rings”-Prequel

    Aktuelle Themen, Ausblicke | 31. Mai 2010 von Lory Roebuck

    Hat genug von Verschiebungen: Regisseur Guillermo del Toro

    Eine Hiobsbotschaft, nicht nur für Fans von “The Lord of the Rings”, sondern für alle Liebhaber des guten Fantasykinos: Guillermo del Toro, der geniale Regisseur von “Pan’s Labyrinth”, wird die mit grosser Spannung erwartete Verfilmung von “The Hobbit” doch nicht auf die Kinoleinwand bringen!

    Die letzten zwei Jahre hat der mexikanische Filmemacher fast vollständig der Vorbereitung des “Herr der Ringe”-Prequels gewidmet. Die andauernden Finanzprobleme von Studio MGM, dem Inhaber der Filmrechte, haben den Drehstart immer weiter hinausgezögert. Nun hat del Toro genug.

    In einem Brief an die Fanseite TheOneRing.net schreibt del Toro von der schwierigsten Entscheidung seines Lebens: “Zwei Jahre lang habe ich Tolkiens reichhaltige Welt von Mittelerde gelebt, geatmet und gestaltet. Jetzt muss ich mich als Regisseur dieser wundervollen Filme verabschieden.”

    “Es war mein Privileg,” so del Toro weiter, ”hier in Neuseeland mit den besten Menschen zusammenzuarbeiten, mein Leben und mein Handwerk hat sich für immer verändert. Aber der wachsende Druck durch widerstreitende Termine hat das ursprüngliche Zeitfenster, das für dieses Projekt reserviert war, überwältigt.”

    Auch ohne ihn soll das Projekt aber weitergehen: “Ich wünsche der Produktion ganz viel Glück und werde als erster in der Schlange stehen, um das fertige Produkt zu sehen. Ich verbleibe ein Verbündeter seiner Macher, jetzt und in der Zukunft, und unterstütze einen geschmeidigen Übergang zu einem neuen Regisseur.”

    Peter Jackson, Regisseur bei der ursprünglichen “The Lord of the Rings”-Trilogie und Produzent und Autor bei “The Hobbit”, bedauert del Toros Abgang: “Wir sind sehr traurig darüber, dass Guillermo The Hobbit verlässt, aber er hat uns immer über alles auf dem Laufenden gehalten.”

    Jackson versteht, dass del Toro nicht sechs Jahre seines Lebens einem (Doppel-)Film widmen kann, nachdem schon die ursprünglich vorgesehen drei Jahre eine grosse Verpflichtung darstellten: “Wir verstehen, dass die andauernden Verzögerungen bei der Produktion seine Zusagen an andere Projekte gefährdeten.”

    Del Toro wird aber immerhin noch als Drehbuchautor mitwirken: “Guillermo schreibt die ‘Hobbit’ Scripts zusammen mit Philippa Boyens, Fran Walsh und mir selbst”, so Jackson. “Wir freuen uns darüber, dass unsere Schreibpartnerschaft noch für einige Monate fortdauern wird, bis die Drehbücher poliert sind.”

    Die Verfilmung von J.R.R. Tolkiens “The Hobbit” sollte ursprünglich als Zweiteiler Ende 2011 und 2012 in die Kinos kommen. Zusammen mit MGMs finanziellen Nöten wird die Suche nach einem neuen Regisseur diese Daten wohl bedeutend weiter nach hinten schieben.

    Auch wenn Jackson dem widerspricht: “New Line und Warner Bros. werden sich diese Woche mit uns zusammensetzen, um bei der Sicherung eines neuen Regisseurs einen geschmeidigen Übergang zu gewährleisten. Wir rechnen nicht mit einer Aufschiebung der gegenwärtigen Vorproduktionsarbeit.”

    Jetzt geht das grosse Rätselraten los: Wer soll Guillermo del Toro beerben? Für mich ist klar, dass eigentlich nur eine Person in Frage kommt: Peter Jackson sollte das Ruder am Besten wieder selber übernehmen. Auch wenn er nach der ursprünglichen Trilogie mit “King Kong” und “The Lovely Bones” nicht mehr wirklich zu überzeugen wusste.

    Jackson hat mit der “The Lord of the Rings”-Trilogie ein filmisches Monument errichtet, das in der Populärkultur mindestens so hoch wie das der originalen ”Star Wars”-Trilogie steht. Ist es nicht folgerichtig, dass gerade er “seine” Welt nochmal aufleben lässt? Oder würde er wie George Lucas die Prequels nur in den Sand setzen?

    Der eigentliche Grund, weshalb Peter Jackson nicht von Anfang an schon den “The Hobbit”-Zweiteiler selber drehen konnte, war seine Verpflichtung gegenüber der aufwändigen Verfilmung von “Tintin” (bei uns bekannt als “Tim und Struppi”) in 3D, an der er momentan mit Steven Spielberg werkelt.

    “Tintin 3D” soll Ende 2011 im Kino starten; und da der Produktionsprozess von “The Hobbit” sowieso immer weiter nach hinten rückt, fällt der Drehstart dieses Films mit etwas Glück dann vielleicht auf einen Termin, an dem Jackson noch Kapazitäten hat.

    Was meint ihr? Ist Jackson sowieso der richtige Mann? Wäre “The Hobbit” für ihn eine Möglichkeit, sich nach einigen Enttäuschungen wieder zu rehabilitieren? Oder fällt euch ein anderer Kandidat ein, der sich auch oder sogar noch viel besser für diesen Regiestuhl eignen würde?

    Hinterlasst doch eure Meinung gleich anschliessend als Kommentar zu diesem Beitrag.


    James McAvoy spielt Professor X

    Ausblicke | 31. Mai 2010 von Lory Roebuck

    James McAvoy

    Vor rund zwei Wochen gab 20th Century Fox bekannt, dass “Kick-Ass”-Regisseur Matthew Vaughn für das Comicfilm-Prequel “X-Men: First Class” engagiert wurde. Nun hat das Studio auch mitgeteilt, wer darin die Hauptrolle spielt: Die Rolle des jungen Professor X wurde mit dem Briten James McAvoy (”Atonement”, “Wanted”) besetzt.

    In der “X-Men”-Trilogie (2000-2006) wurde Professor X, der Mentor der lernwilligen Mutanten, noch von Patrick Stewart gespielt. “X-Men: First Class” wird zeigen, wie ein junger Charles Xavier seine “Schule für die Begabten” gründet und erste Schüler wie Jean Grey und Scott Summers/Cyclops darin aufnimmt.

    Professor X, Jean Grey und Cyclops
    Professor X (im Rollstuhl), Jean Grey (l.) und Cyclops (r. mit Brille) in “X-Men” (2000)

    Nach jungen Schauspielern für die Rollen der Schüler wird gerade ebenso gecastet wie nach einem geeigneten Darsteller für einen jungen Magneto, der Erzfeind von Professor X, der zu Beginn von “X-Men: First Class” noch dessen engster Vertrauter ist. /Film vermutet, dass Aaron Johnson ein möglicher Kandidat sein könnte.

    Johnson, bereits Hauptdarsteller in “Kick-Ass”, war an einem Treffen zwischen Vaughn und McAvoy dabei und könnte laut Bericht für die Rolle von Cyclops oder Magneto in Frage kommen. Die Dreharbeiten zu “X-Men: First Class” beginnen im Sommer, geplanter Kinostart ist im Juni 2011.


    “Transformers 3″ ohne Megan Fox

    Ausblicke | 20. Mai 2010 von Lory Roebuck

    Megan Fox verlässt das "Transformers"-Franchise

    Megan Fox wird sich im dritten “Transformers”-Film nicht mehr vor der Kamera räkeln. Wie Deadline Hollywood herausgefunden und Fox gegenüber dem Magazin People wenig später bestätigt hat, wird das verantwortliche Studio Paramount die Option auf eine weitere Zusammenarbeit mit der Schauspielerin nicht einlösen.

    Es gibt unterschiedliche Meinungen und Gerüchte darüber, weshalb Megan Fox jetzt aus der Kinoserie aussteigt, der sie ihren Durchbruch zu verdanken hat. Deadline meint zu wissen, dass Regisseur Michael Bay seiner von Shia LaBeouf dargestellten Hauptfigur in “Transformers 3″ ein frisches neues Mädchen an die Seite stellen will.

    The Wrap weiss angeblich auch schon, wer Sam Witwickys neue Freundin spielen wird: die Britin Gemma Arterton, die schon mit Filmen wie “Quantum of Solace”, “Clash of the Titans” und “Prince of Persia: Sands of Time” (ab morgen im Kino) Blockbustererfahrung sammeln konnte.

    Diese Erfahrung mache sie zur Favoritin auf die weibliche Hauptrolle in “Transformers 3″ – Arterton würde laut Bericht den Vorzug vor Models wie Bar Rafaeli (Sports Illustrated: Swimsuit), Miranda Kerr (Victoria’s Secret) und Brooklyn Decker (Sports Illustrated: Swimsuit) erhalten, die das Studio ebenfalls als Ersatz für Megan Fox ins Auge gefasst hatte.

    Megan Fox gab People aber zu verstehen, dass es nicht Bays, sondern ihre Entscheidung war, dem neuen “Transformers”-Film fernzubleiben. Dafür spricht, dass Foxs Karriere neben “Transformers” nie wirklich in die Gänge gekommen ist. “Jennifer’s Body”, ihre erste Hauptrolle, floppte in den USA und wurde bei uns nicht einmal im Kino veröffentlicht.

    Andererseits hat sich Fox mit öffentlich geäusserten Vergleichen zwischen ihrem Regisseur Michael Bay und Adolf Hitler möglicherweise ihr eigenes Grab geschaufelt. Ob Fox tatsächlich durch (die nur wenig ausdrucksstärkere) Arterton ersetzt wird, sollte bald klar sein: Die Dreharbeiten zu “Transformers 3″ beginnen in einigen Wochen.

    Wer auch immer die Rolle erhält, sie wird sich neben einige klanghafte neue Namen in der Besetzung vom dritten Robotorfilm einreihen, darunter die beiden Oscargewinner John Malkovich und Francis McDormand sowie “Grey’s Anatomy”-Star Patrick Dempsey und “Firefly”-Liebling Alan Tudyk. Der Kinostart von “Transformers 3″ ist am 30.06.2011.


    Favreau spricht über “Iron Man 3″

    Ausblicke | 17. Mai 2010 von Lory Roebuck

    The Mandarin vs. Iron Man

    Über 400 Millionen Dollar hat “Iron Man 2″ nach zwei Wochen weltweit bereits eingespielt, damit dürfte das Superheldensequel bis zum Ende seiner Laufzeit problemlos Teil 1 ($585 Mio.) übetreffen. Angesichts dieser Zahlen ist es nicht verwunderlich, dass bereits ein dritter “Iron Man”-Film geplant ist.

    Regisseur Jon Favreau verriet gegenüber MTV News, dass sich der Titelheld in “Iron Man 3″ mit seinem grössten Widersacher aus den Comicvorlagen herumschlagen darf: The Mandarin. Allerdings müsse dieser für den Film wesentlich anders aufbereitet werden.

    Favreau erklärt: “Das Problem mit The Mandarin ist, wie er in den Comicbüchern dargestellt wird. So will man das nicht sehen. Er besitzt zehn magische Ringe, und das fühlt sich für unseren Film nicht richtig an: Die Ringe müssen entweder auf Technologie beruhen oder keine echten Ringe sein.”

    Favreau hat schon im ersten “Iron Man”-Film Anspielungen auf The Mandarin versteckt: So heisst die terroristische Organisation, die Tony Stark zu Beginn des Films festhält, Ten Rings. In den Comics ist The Mandarin eine asiatische Karikatur im Fu Manchu-Stil.

    “Iron Man 3″ ist aber noch einige Jahre entfernt und würde erst auf “The Avengers” folgen – den Megablockbuster, in dem Helden aus dem Marvel Comicuniversum wie Iron Man, Hulk, Thor und Captain America im Verbund gegen das Böse kämpfen (vgl. Bericht vom 5. Mai).

    “Wie weit sind wir bis dann?” fragt Favreau. “In ‘Thor’ geschehen ganz viele übernatürliche und magische Dinge.” Das passt natürlich nicht zur tech-basierten “realen” Welt in “Iron Man”. Favreau hat Bedenken: “Das alles unter einen Hut zu bringen wird eine sehr komplexe Aufgabe sein.”


    “Kick-Ass”-Regisseur Matthew Vaughn dreht das Prequel “X-Men: First Class”

    Ausblicke | 12. Mai 2010 von Lory Roebuck

    "X-Men: First Class" (Marvel Comics)

    20th Century Fox hat für den Juni 2011 die Veröffentlichung eines neuen “X-Men”-Films angesetzt. Dabei wird es sich weder um den vierten Teil in der “X-Men”-Trilogie (2000-2006) noch um ein Sequel zum Ablegerfilm “X-Men Origins: Wolverine” (2009) handeln.

    “X-Men: First Class” – so der Titel des neuen Films – wird zwar wie “Wolverine” ein Prequel zur Trilogie sein, wird aber nicht die Vorgeschichte nur einer bestimmten Figur erzählen, sondern die Gründung von Professor X’s Mutantenschule zeigen.

    Der Film ist in einer Zeit angesiedelt, bevor Charles Xavier und Erik Lensherr die Namen Professor X und Magneto angenommen hatten und zwei junge Männer waren, die zum ersten Mal ihre Kräfte entdecken. Zusammen mit anderen Mutanten kämpfen sie gemeinsam gegen eine grosse Bedrohung.

    In diesem Prozess öffnet sich aber zwischen Xavier und Lensherr eine Kluft, die zum Krieg zwischen Magnetos Brotherhood und Professor X’s X-Men führen wird. Diesen Hintergrund hatte der erste “X-Men”-Film angedeutet – nun werden wir die genauen Umstände erstmals zu sehen bekommen.

    Klar ist natürlich, dass auch jüngere Versionen von Xaviers ursprünglichen Schülern wie Jean Gray (in der Trilogie dargestellt von Famke Janssen) und Cyclops (James Marsden) zu sehen sein werden. Geeignete Schauspieler sollen demnächst gecastet werden, die Dreharbeiten beginnen im Sommer.

    Wer übernimmt das Ruder? Fox hat für “X-Men: First Class” Matthew Vaughn, den Regisseur von “Kick-Ass”, engagiert. Und der hat interessanterweise zugesagt, nachdem er 2005 kurz vor Drehbeginn von “X-Men 3″ den Regieposten verliess, weil Fox ihm einen (zu) engen Terminplan aufdrängen wollte.

    Also sprang “Rush Hour”-Regisseur Brett Ratner für Vaughn ein – und wir wissen alle, was für ein mieser Film am Ende dabei rausgeschaut hat. Wie dem auch sei; Vaughn hat sich mit Fox versöhnt, beginnt jetzt mit der Vorproduktion und will bis in einem Jahr schon tatsächlich einen weiteren “X-Men”-Blockbuster ablegen können.

    Zusammen mit seiner “Kick-Ass”- und “Stardust”-Kollaborateurin Jane Goldman wird Vaughn als nächstes das Drehbuch zu “X-Men: First Class” aufpolieren, das Jamie Moss (”Street Kings”) und Joss Schwartz (”The O.C.”) eingereicht und Ashley Miller und Zack Stentz (”Thor”) bereits überarbeitet haben.

    In der Zwischenzeit wird das geplante Sequel zu “Kick-Ass” (vorerst) wieder im Regal versorgt. Comicautor Mark Millar arbeitet zwar schon daran, doch ob Vaughn sich überhaupt eine erneute Kinoumsetzung leisten möchte, ist fraglich. “Kick-Ass” hat weltweit erst bescheidene 72 Millionen Dollar eingespielt.


    Erste Bilder aus “Let Me In”, dem US-Remake von “Let The Right One In”

    Ausblicke | 11. Mai 2010 von Lory Roebuck

    Posterdesigns zu "Let Me In" von Matt Reeves

    Wer cineast.ch schon länger verfolgt, weiss um meine Liebe zum schwedischen Genremeisterwerk “Let The Right One In” von Tomas Alfredson, das ich Ende Jahr zum besten Film 2009 erkoren hatte. Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass Hollywood eine eigene Version dieses Filmjuwels veröffentlichen möchte.

    Remakes sind lästig, vor allem solche von Filmen, an denen es nichts auszusetzen gibt. Auf “Let Me In” – so der Titel der Neuverfilmung – bin ich aus zwei Gründen aber trotzdem gespannt: Ich fand Regisseur Matt Reeves’ letzten Film “Cloverfield” originell, und ich traue der Jungdarstellerin Chloë Moretz nicht erst seit “Kick-Ass” einiges zu.

    Von Chloë Moretz in “Let Me In” hat das Magazin Entertainment Weekly in der aktuellen Ausgabe ein erstes Foto publiziert, das chloemoretz.com als Scan ins Netz gestellt hat. Moretz spielt die Untote Abby, die im Original noch Eli hiess und von Lina Leandersson gruselig-berührend gespielt wurde. Ein Bildvergleich:

    Chloë Moretz in "Let Me In" (links), Lina Leandersson in "Let The Right One In"
    (Chloë Moretz in “Let Me In” / Lina Leandersson in “Let The Right One In”)

    Während “Let Me In” dieselbe Haupthandlung wie das schwedische Original verfolgen wird – ein junger Einzelgänger (gespielt von Kodi Smit-McPhee, bald zu sehen in “The Road”) freundet sich mit einer Vampirin an – beutert Regisseur Matt Reeves, dass sein Film sich viel stärker an der ursprünglichen Buchvorlage orientiert.

    Was ihn an John Ajvide Lindqvists Roman fasziniert, so Reeves im Interview mit der LA Times, sei die “Gegenüberstellung dieser verstörenden Geschichte und derart zarten Emotionen.” Dieser “ungewöhnliche Mix” habe ihn voll reingezogen und sei in ihm hängegeblieben.

    Reeves möchte den Horror in einer neuen Umgebung festmachen, die so kahl wie die eisigen skandinavischen Wälder sein soll. Der US-amerikanische Regisseur möchte anders als in “Cloverfield” nicht mit (unruhigen) Handkameras arbeiten, sondern strebt den Look einer “stilisierten” ”Natürlichkeit” an.

    Einen besseren Eindruck davon vermittelt das erste Szenenbild aus “Let Me In”, das eine Schlüsselszene aus der Geschichte zeigt: Das erste Aufeinandertreffen der beiden Kinder ist visuell allerdings doch sehr stark an Alfredsons Film angelehnt. Wieder ein Bildvergleich:

    Szenenbild aus "Let Me In"
    (Owen reicht Abby einen Zauberwürfel in “Let Me In”)

    Szenenbild aus "Let The Right One In"
    (Oskar bestaunt den von Eli gelösten Zauberwürfel in “Let The Right One In”)

    “Ich möchte, dass die Filmaufnahmen eine Art unordentlichen Realismus haben, dass sie wunderschön und zugleich grob sind,” so Reeves. Sein Kameramann ist kein geringerer als Greig Fraser, der kürzlich schon auf ungemein ästhetische Weise ganz prächtige Farben in die karge Landschaft in Jane Campions “Bright Star” gebracht hat.

    Allfällige Spezialeffekte sollen davon in “Let Me In” nicht ablenken: “Die Effekte sollen glaubwürdig sein. Ich möchte, dass die Zuschauer hinterher zurückdenken und sagen: ‘Ich weiss nicht einmal, ob das ein Effekt ist.’ Man soll durch nichts aus dem Film gezogen werden.”

    Reeves scheint sich immerhin bewusst zu sein, was den Reiz am Originalfilm ausgemacht hat: “Es wird sich nicht wie ein Film mit unzähligen Effekten anfühlen, sondern, hoffentlich, wie eine intime Geschichte über das Erwachsenwerden.” Dazu möchte Reeves die “Stille” des Romans einfangen.

    Ob Reeves Lindqvists Buch wirklich einen eigenen, von Tomas Alfredsons Film zu unterscheidenden Stempel aufdrücken kann? Ich bin jetzt zumindest neugierig auf das Resultat, das es ab Oktober in den USA zu bestaunen geben wird. Der Schweizer Kinostart ist dagegen noch offen.


    Traumwelten kreieren – Neuer Trailer zu “Inception”

    Ausblicke, Trailer | 10. Mai 2010 von Lory Roebuck

    Szenenbild aus "Inception": Joseph Gordon-Levitt und Leonardo Di Caprio

    “We create the world of the dream.”

    Letzten Donnerstag hat “Iron Man 2″ den Blockbuster-Kinosommer eröffnet und dabei nicht alle Erwartungen erfüllt. Ridley Scotts “Robin Hood” mit Russell Crowe folgt diese Woche und wird leider erst Recht enttäuschen (unsere Rezension folgt in den kommenden Tagen).

    Weitere Blockbuster (vor dem Fussball-WM bedingten Kinovakuum) sind dann lediglich ”Prince of Persia” und ”Sex and the City 2″ sowie (nach der “WM-Pause”) “Shrek 4″ und ”The Twilight Saga: Eclipse” – also alles Filme, die uns das Geld nur sehr widerwillig aus dem Portemonnaie ziehen sollten.

    Das sieht nach einer Flaute aus – bis zum 29. Juli. Dann starten gleich zwei Brocken, die es nicht zu verpassen gilt: Neben Pixars “Toy Story 3″ läuft dann auch “Inception” an. Ein paar Tage nach meiner neuerlichen Huldigung von Chris Nolans neuem Werk hat Warner den vollen Trailer zu diesem Film veröffentlicht:

     
    Sind es nicht gerade solche Bilder, die uns immer wieder in den Kinosaal zurücklocken, um Augenblicke des puren Erstaunens zu erleben? Nolan hat vor “Inception” erst sechs Spielfilme gedreht, trotzdem lässt sich schon jetzt behaupten, dass er als einer der Grossen in die Filmgeschichte eingehen wird.

    Der Verleiher beschreibt “Inception” als ein Thriller, der sich innerhalb der Architektur des Verstandes abspielt und von einem CEO (gespielt von Leonardo Di Caprio) handelt, der in einen Erpressungsskandal gerät. Chris Nolan hat auch das Drehbuch zum Film beigesteuert.