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    Filmstarts Kinowoche 28. Februar - 5. März

    Neu im Kino | 28. Februar 2008 von Lory Roebuck

    No Country for Old MenNEU IM KINO / Diese Woche erreicht das mit vier Oscars prämierte Meisterwerk “No Country for Old Men” der Gebrüder Coen endlich die hiesigen Kinosäale. “Le scaphandre et le papillon”, für den Julian Schnabel in Cannes den Regiepreis einheimste, die Blockbuster-Persiflage “Meet the Spartans” und der Präsidentenattentats-Thriller “Vantage Point” sind die weiteren Neustarts der Woche.

    Hier ein kurzer Überblick:

    Le scaphandre et le papillon
    Durch einen Schlaganfall wird der 42-jährige ”Elle”-Chefredakteur Jean-Dominique Bauby (Mathieu Amalric) jäh aus seinem glamourösen Leben gerissen. Als er Wochen später aus dem Koma erwacht, muss er feststellen, dass er bis auf seine Augen nichts mehr bewegen kann. Geistig bei bester Gesundheit findet sich Bauby so in seinem eigenen Körper eingesperrt. Julian Schnabels bildstarke Verfilmung von Baubys tragischem Schicksal ist eine Ode an das Leben fernab vom Kitsch.

    Le scaphandre et le papillon

    Meet the Spartans
    Leonidas (Sean Maguire) muss sein Sparta vor dem Angriff der Perser bewahren. 300 seiner stärksten Krieger ruft er zu sich, 13 kommen - einige mit echten Sixpacks, andere mit aufgemalten. Unterdessen versucht seine Frau Margo (Carmen Electra) im Minirock die Gunst der lechzenden spartanischen Politiker zu gewinnen. Müde und einfallslose Persiflage vom letztjährigen Hit “300″.

    Meet the Spartans

    No Country for Old Men
    Llewlyn Moss (Josh Brolin) kommt in der texanischen Steppe zufällig einem schiefgelaufenen Drogendeal auf die Spur. Abseits der toten Beteiligten findet Llewelyn einen Koffer voller Geld, den er mit nach Hause nimmt. Was wiederum den erbarmungslosen Auftragskiller Anton Chigurh (Javier Bardem)  auf den Plan ruft. Der zuständige Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) kann nur machtlos mitansehen, wie Chigurhs Jagd nach Moss und dem Geld eine riesige Blutspur hinterlässt. Regiebrüder Joel und Ethan Coens meisterliche Verfilmung des Romans von Cormac McCarthy wurde an der diesjährigen Oscarverleihung zurecht als Bester Film ausgezeichnet.

    No Country for Old Men

    Vantage Point
    Zur Feier eines 100-Staaten-Bündnisses gegen den Terror hält der amerikanische Präsident Ashton (William Hurt) in Spanien eine Rede. Als Schüsse fallen bricht Chaos aus - der Präsident sackt zusammen, und kurz darauf explodieren sogar noch zwei Bomben. Die Agenten Barnes (Dennis Quaid) und Taylor (Matthew Fox) machen sich auf die Suche nach dem Täter. Ihre Ermittlungen führen sie zum Touristen Howard Lewis (Forest Whitaker), dem es scheinbar gelungen ist, das Attentat mit seiner Videokamera zu filmen. Der vermeintliche Täter auf dem Band bringt Agent Barnes aber mächtig ins Schwitzen. Der kurzweiliger Thriller von Pete Travis rollt das Attentat von acht Blickwinkeln auf.

    Vantage Point


    ‘No Country for Old Men’ räumt bei den Oscars ab

    Filmauszeichnungen | 26. Februar 2008 von Lory Roebuck

    Ethan und Joel CoenDie kongeniale Romanverfilmung No Country for Old Men der eigenwilligen Regiebrüder Joel und Ethan Coen wurde in der Nacht auf Montag mit vier Oscars ausgezeichnet in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester Nebendarsteller und Bestes Adaptiertes Drehbuch.

    Die Darstellerpreise in Empfang nehmen durften Marion Cotillard für ihre Rolle als Edith Piaf in La môme, Daniel Day-Lewis für seine Hauptrolle im Öldrama There Will Be Blood, Tilda Swinton für ihre Nebenrolle in Michael Clayton und No Country for Old Mens brillianter Nebendarsteller Javier Bardem.

    Die komplette Liste der Gewinner:

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