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    Die Entstehung eines Oscaranwärters und einige Favoriten für 2010

    Ausblicke, Filmauszeichnungen | 28. Februar 2009 von Lory Roebuck

    oscars

    Was macht einen Film eigentlich zum Oscaranwärter? Muss er einfach gut sein? Ja - aber nicht nur, und nicht immer.

    In erster Linie muss der Film, will er in diesen prestigeträchtigen Club aufgenommen werden, den Stimmberechtigten gefallen, also der Mitglieder der amerikanischen Academy of Motion Picture Arts and Sciences (kurz: AMPAS). Im Gegensatz z.B. zu einem hauptberuflichen Filmkritiker hat aber das durchschnittliche Academymitglied - ein Schauspieler oder anderer Filmschaffender - kaum Zeit, sich im Verlauf eines Jahres so viele Filme anzuschauen, dass er/sie eine repräsentive Auswahl der besten Werke treffen könnte.

    Bevor sich das Mitglied potentielle Stimmempfänger überhaupt ansieht, findet schon mal ein erster Filterprozess statt. Diese Vorauswahl geht auf unterschiedliche Faktoren zurück: Welche Werke favorisieren die grossen Zeitungen in Los Angeles und New York? Welche Filme bewerben die Verleiher selber als Anwärter? Zu welchen Filmvorführen wird das Mitglied vom Studio eingeladen, um anschliessend mit seinen Stars ein Schwätzchen halten zu können? Welche Studiobosse spannen das Mitglied am charmantesten ein? (Antwort: Harvey Weinstein.)

    Am wichtigsten ist aber vielmals folgender Punkt: Welcher Film ladet förmlich zu einer Oscarnominierung ein? Das sind solche, die von früheren Preisträgern und Nominierten geschaffen wurden. Studios manövrieren diese sogenannten Award-Filme in die Aufmerksamkeit der Academy, in dem sie sie strategisch gegen Ende des Jahres, kurz bevor die Stimmzettel verschickt werden, im Kino veröffentlichen - inmitten eines gezielten Publicitysturms voller Phrasen wie created by the Oscarwinning director of XYZ und starring the Oscarwinning actor from ZYX.

    Angesichts dieser Tatsache lässt sich schon zu Beginn eines Jahres abschätzen, welche kommenden Filmprojekte im Jahr danach wohl im Favoritenkreis anzutreffen sein werden. Im Folgenden möchte ich einige Filme aufzählen, die im Februar 2010 möglicherweise bei der Oscarverleihung vorne mitmischen könnten. Mal schauen, wie weit meine Prognosen schlussendlich von der Realität entfernt sein werden:

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    Versteckspiel #1

    Zeitvertreib | 27. Februar 2009 von Lory Roebuck

    Welche Filmfigur versteckt sich hinter der Filmklappe?

    Das Versteckspiel für Cineasten beginnt: Welche Filmfigur versteckt sich hinter der Filmklappe? Wie heisst der Schauspieler oder die Schauspielerin? Aus welchem Film stammt das Bild?

    Antworten können mit Hilfe der Kommentarfunktion hinterlegt werden. Die Auflösung folgt dann mit Versteckspiel #2.


    Retrospektive: “Match Point” (2005) von Woody Allen

    Retrospektiven, Rezensionen | 27. Februar 2009 von Lory Roebuck

    Retrospektive: Match Point (2005)

    Ebenfalls gestern im Stadtkino gesehen: “Match Point” von Woody Allen, mit Jonathan Rhys Meyers und Scarlett Johansson in den Hauptrollen. Anfangs 2006, als er in den deutschschweizer Kinos ursprünglich anlief, habe ich den Film zum ersten Mal gesehen - und ihn auf Anhieb gemocht. Drei Jahre später, als Teil des Cruz & Johansson Programmblocks, gefällt er mir noch genauso gut.

    “Match Point” hat definitiv Schwachstellen: Viele Szenen wirken irgendwie unnatürlich bzw. auf gestellte Art inszeniert, einige der Dialoge sind an den Haaren herbeigezogen, und der rasante Handlungsablauf raubt den Figuren die Möglichkeit, eine gewisse Tiefe zu entwickeln. Andererseits ist der Film aber ganz einfach ein toller und vor allem smarter Thriller, der zu jedem Zeitpunkt auf ein Ziel zusteuert. Das zum Filmbeginn aufgeworfene Themengeflecht passt am Schluss wie ein Puzzle perfekt zusammen. Obendrauf führt uns Allen einige Tücken des sozialen Aufstiegs vor Augen und dekonstruiert so manch ein Thriller-Klischee.

    Ich hatte damals, Anfangs 2006 bereits für meine frühere, englischsprachige Filmseite X-Realms.net ein Review zu “Match Point” verfasst. Nachdem ich gestern also den Film zum insgesamt zweiten Mal sah, packte mich die Neugier darüber, was vor drei Jahren meine noch unbefangenen Gedanken dazu gewesen waren. Meine Erkenntnis: Ich würde noch heute jedem Argument beipflichten.

    Anstatt dass ich jetzt meine Originalrezension von Neuem und auf deutsch schreibe, kopiere ich sinnvollerweise lieber meinen ursprünglichen Wortlaut hierhin. Englisch soll bei uns ja kaum noch eine Fremdsprache sein. Im Übrigen befinden sich im Cineast.ch Archiv noch weitere Artikel in englischer Sprache (und mehr kommen noch dazu); es handelt sich bei allen um ältere Beiträge, die ich für X-Realms.net geschrieben hatte und auf diese neue Seite retten wollte.

    Im Folgenden also mein ursprüngliches Review zu “Match Point”:

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    Retrospektive: “La Passion de Jeanne d’Arc” (1928) von Carl Theodor Dreyer

    Retrospektiven | 27. Februar 2009 von Lory Roebuck

    Retrospektive: La Passion de Jeanne d'Arc (1928)

    Gestern Nacht hatte ich das Vergnügen in einen filmhistorischen Genuss zu kommen. Das Stadtkino Basel zeigte als Teil seines Themenblocks Das Mittelalter im Film den Stummfilm “La Passion de Jeanne d’Arc” von Carl Theodor Dreyer aus dem Jahre 1928. Eingeführt wurde die Vorstellung sogar noch von Fred van der Kooij, Filmemacher und Dozent aus Ludvigshaven, der in einem rund 30-minütigen Vortrag interessante Einblicke in die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte dieses Filmklassikers gewährte.

    Inhaltlich kennen sich wohl die meisten von uns mit dem Jeanne d’Arc Mythos aus. Als selbstproklamierte Gesandte Gottes führte sie das französische Heer im Hundertjährigen Krieg in Orléans gegen die Engländer zum Sieg, wurde danach verraten und von der Geistlichkeit in Rouen als Ketzerin auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Erst fünfhundert Jahre später wurde sie von der katholischen Kirche offiziell heilig gesprochen. Dreyers Film behandelt die letzten Tage Jeannes und zeigt eine von der Passion Christi beinflusste Leidensgeschichte des jungen Mädchens (glaube ich zumindest - ich bin im Christusmythos nicht sehr versiert), die in einem Scheinprozess an ihrem Glauben festzuhalten versucht, auch wenn dies ihr Todesurteil bedeutet.

    “La Passion de Jeanne d’Arc” gilt heute als Meilenstein in der Filmgeschichte. Tatsache ist aber, dass sich die Premiere am 21. April 1928 in Kopenhagen als katastrophaler Flop herausstellte. Dreyer genoss zu dieser Zeit ein hohes Ansehen unter dem intellektuellen Kinopublikum, laut van der Kooij etwa vergleichbar mit dem Status von Godard oder Fellini heute. Die Produktion seines neuen Werkes verschlang die für damalige Verhältnisse unglaublich hohe Summe von 9 Millionen Francs. Dem fertigen Film sieht man das aber in keinster Weise an, weil er fast nur in Nahaufnahmen gedreht ist und die Kulissen scheinbar unspektakulär in monotenem weiss gehalten sind.

    Wo ging also das ganze Geld hin? Zum Einen liess Dreyer vor dem Drehstart eine komplette, kleine mittelalterliche Stadt erbauen. Bei allen Kulissen des Films, so wenig man sie auch sieht, handelt es sich nicht um Attrappen, sondern um real aus Stein gebaute Gebäude und Räume. Ihre permanent gleichmässig weissen Oberflächen sind damit zu erklären, dass sie im Hintergrund eine möglichst grosse Kontrastwirkung zu den Aufnahmen der Schauspieler erzielen sollten.

    Als Zweites bestand Dreyer darauf, alle Szenen in chronologischer Reihenfolge zu drehen, anstatt wie heute üblich den Drehtermin nach Schauplatz und Schauspieleraufgebot einzuplanen. Konkret bedeutet das: Jeder Schauspieler und jede Schauspielerin musste für jeden einzelnen Drehtag gebucht (und bezahlt) werden, auch wenn keine Szenen mit ihnen anstanden.

    Und schliesslich fing Dreyer nicht weniger als 40 verschiedene Einstellungen pro einzelne Szene ein, ein selbst in der heutigen Anwendung (maximal 8:1) unvernünftiges Verhältnis. Nicht nur verschlang Dreyer damit unvorstellbar viel Filmmaterial, es ist auch anzunehmen, dass einige tolle Aufnahmen der vielen teuer errichteten Kulissen entstanden sind. Nur entschied sich Dreyer später im Schnittstudio, diese aussen vor zu lassen.

    Die Frage nach dem warum lässt sich beantworten, wenn man anschaut, welche Einstellungen Dreyer denn schlussendlich gewählt hat. Der Film ist hauptsächlich aus Grossaufnahmen der Gesichter der verschiedenen Figuren zusammengestellt. Dreyer erreicht damit eine ganz intensive (und konsequente) Dramaturgie, in der sich Maria Falconettis eindringliche Mimik perfekt entfaltet. Was die grosse französische Salondame in ihrer einzigen Leinwandrolle zeigt wird heute von vielen Filmhistorikern als grossartigste Schauspieldarbietung aller Zeiten angesehen. Dreyer soll seine Hauptdarstellerin an den Rand der Erschöpfung gebracht haben, um Jeannes seelischen Schmerz so spürbar zu verbildlichen.

    Zu Dreyers Zeit schien das nur wenige gross zu interessieren. “La Passion de Jeanne d’Arc” geriet im Laufe der Zeit in Vergessenheit und galt sogar für ein halbes Jahrhundert lang als verschollen. Bis 1981 irgendwo in Norwegen eher zufällig eine fast perfekt erhaltene Filmrolle wiederentdeckt wurde - und Carl Theodor Dreyers Nachwelt dem Werk einen gebührenden Platz in der Filmgeschichte zuerkannte.


    Crowe und Blanchett in neuem “Robin Hood” Film

    Ausblicke | 27. Februar 2009 von Lory Roebuck

    Russell Crowe und Cate Blanchett

    Bei Universal Pictures befindet sich gegenwärtig eine $130 Millionen schwere Neuverfilmung des “Robin Hood”-Stoffs in der Pipeline. Zu Schauspieler Russell Crowe, bereits Teil der Besetzung, ist jüngst Cate Blanchett dazugestossen. Die Oscarpreisträgerin (”The Aviator”) ersetzt ihre Berufskollegin Sienna Miller, die vor ein paar Wochen das Projekt verlassen hatte.

    Inszeniert wird die Grossproduktion von keinem geringeren als “Gladiator”-Regisseur Ridley Scott. Unter seiner Aufsicht entstanden verschiedene Fassungen des Drehbuchs, bei der sich die Filmhandlung von einer Umkehrung des Mythos (konkret: mit Robin Hood als Bösewicht, und den Sheriff von Nottingham als Helden!) zu einem geradlinigeren, “Gladiator”-ähnlichen Epos mit vielen historischen Bezügen gewandelt hat.

    In der gegenwärtigen Fassung wäre der Film zu einer Zeit am Ende der Kreuzzüge angesiedelt. Russell Crowe spielt den erwachsenen Part des Robin von Loxley, der als Bogenschütze in der Armee von Richard Löwenherz tätig ist. Crowe hat sich in den vergangenen Monaten mit rigorosem Körper- und Bogenschiesstraining intensiv auf die Rolle vorbereitet. Der Figur des Sheriffs fällt kaum noch Gewicht zu, der wahre Antagonist wird eher der französische Einfluss der Periode sein, nachdem Wilhelm der Eroberer Harold II besiegte.

    Die Backstory des neuen Robin Hoods sieht dann folgendermassen aus: Robin von Loxley wird als Kind zuerst verlassen und findet dann Unterschlupf beim gemeinen Volk Nottinghams. Das Kindheitstrauma hinterlässt bei ihm aber psychische Narben in Form von Vertrauensproblemen, die seiner Fähigkeit sich zu verlieben nicht gerade entgegenkommen. Sein Gegenstück findet Robin als Erwachsener schliesslich in der Magd Marion - Blanchetts Rolle - einer starken, unabhängigen Frau.

    Wie gesagt war ursprünglich Sienna Miller (”Stardust”) für die Marion-Rolle vorgesehen. Die Britische Presse hat gemunkelt, dass sie Ende 2008 auf Scotts Geheiss die Produktion verlassen musste, weil sie hinsichtlich ihres jungen Alters, ihrer schlichten Statur und ihres vergleichsweise geringen Rufs als Schauspielerin überhaupt nicht zu Russell Crowe passt. Tatsächlich geben Blanchett und Crowe ein viel besseres Paar ab, sowohl was die Physis als auch die Schauspielerfahrung anbelangt.

    Der Drehstart in England ist auf diesen April terminiert, was wohl heisst, dass der fertige Film irgendwann Mitte 2010 in die Kinos finden dürfte.


    Michel Gondry dreht einen Superheldenfilm

    Ausblicke | 26. Februar 2009 von Lory Roebuck

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    Laut dem Industrieblatt Variety wurde Michel Gondry für die Leinwand-adaption von “The Green Hornet” angeheuert.

    Das Projekt basiert auf einer amerikanischen Filmserie aus den 40er Jahren, in der ein Zeitungsherausgeber nachts einen maskierten Ordnungshüter gibt. Dem mittlerweilen überbenutzten Superheldenkonzept zum Trotz gibt es doch einige Faktoren, die für das Potential dieser Neuverfilmung sprechen:

    Zum einen wären da die beiden Drehbuchautoren Seth Rogen und Evan Goldberg, ihrerseits Teil des Teams (vor und hinter der Kamera) von Produzent Judd Apatow, das in den letzten Jahren mit Filmen wie “The 40-Year Old Virgin”, “Knocked Up”, “Superbad”, “Forgetting Sarah Marshall” oder “Pineapple Express” die Hollywoodkomödie neu aufgemischt (und -gefrischt) hat. Rogen - vielen als der unbeholfene Freund von Katherine Heigl in “Knocked Up” in Erinnerung - soll ausserdem eine Rolle im Film übernehmen.

    Desweiteren wäre da eben dieser Michel Gondry, seineszeichens Videoclip-Gott und skurril-banaler Regisseur von grossartigen Filmen wie “The Science of Sleep” und “Eternal Sunshine of the Spotless Mind”. Sein letzter Film, “Be Kind, Rewind”, hat mich masslos enttäuscht - gerade weil ich mir inzwischen von Gondry so viel verspreche. Von “The Green Hornet”, das im Sommer 2010 in die Kinos kommen soll, erhoffe ich mir eine Rückkehr zu alter Stärke.

    Gondry ersetzt im Regiestuhl übrigens Stephen Chow (”Shaolin Soccer”), der aber weiterhin in der Rolle als Kampfkunstexperte Kato an der Seite des Green Hornets zu sehen sein wird.


    Rezension: “The Wrestler” von Darren Aronofsky

    Neu im Kino, Rezensionen | 26. Februar 2009 von Lory Roebuck

    Rezension: "The Wrestler" von Darren Aronofsky

    Regieinnovator Darren Aronofsky hat mit seinem neuen Film ein intimes Meisterwerk geschaffen, das dank einem Mickey Rourke in Höchstform unter die Haut geht.

    Randy “The Ram” Robinson (Mickey Rourke) ist Profiwrestler. In den 80ern ein Star, hat er heute seinen Zenith längst überschritten. Sein Körper ist von der physischen Tortur, der er zwanzig Jahre lang ausgesetzt war, tief gezeichnet. Randy steigt nur noch Samstags in den Ring, für lokale Promotions. Die Woche über schleppt er Lieferwaren im Kaufhaus, um sich sein bescheidenes Leben zu finanzieren. Als ihm zum 20. Jubiläum ein Rematch gegen Ayatollah (Ernest Miller), mit dem er damals den Madison Square Garden gefüllt hat, in Aussicht gestellt wird, sieht Randy die Gelegenheit sich neu zu profilieren.

    Aronofsky mal anders: Weniger ist mehr
    Darren Aronofsky gilt als einer der innovativsten amerikanischen Regisseure. Bereits sein Erstlingswerk “π (Pi)” (1998) über ein Mathegenie sorgte für Furore, wurde aber zwei Jahre später vom noch stärkeren “Requiem for a Dream”, einer eindringlichen Studie verschiedener Suchtmotive, in den Schatten gestellt. 2006 folgte mit “The Fountain” ein zerebrales Meisterwerk über das ewige Leben und die Angst vor dem Tod. “The Wrestler”, Aronofskys Nummer 4, unterstreicht nun das breite Repertoire des Regisseurs. Obwohl keine seiner vier bisherigen Filme  stilistisch oder thematisch nahe beieinander liegen, steht “The Wrestler” doch am weitesten weg - ein Cousin gegenüber drei Brüdern.

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    “Slumdog”-Stars steigen auf

    Ausblicke | 24. Februar 2009 von Lory Roebuck

    Freida Pinto und Dev Patel an den 81. Academy Awards

    Obwohl Danny Boyles “Slumdog Millionaire” gestern 8 Oscars abräumte, galt sein Film noch vor zwei Monaten als grosser Aussenseiter. Ein Grund dafür war nicht zuletzt die fehlende Starpower bei der Besetzung.

    Inzwischen sind Dev Patel und Freida Pinto vielen Cineasten ein Begriff geworden. Und der enorme Erfolg des Films wirkt sich auch auf sie aus, denn auch andere Filmemacher sind auf die beiden aufmerksam geworden.

    Patel und Pinto werden in den neuen Filmen von M. Night Shyamalan (”The Sixth Sense”, “The Happening”) respektive Woody Allen (”Match Point”, “Vicky Cristina Barcelona”) zu sehen sein.

    Patel spielt in Shyamalans “Avatar: The Last Airbender” einen bösen Prinzen, der im Exil seine verlorene Ehre wieder herzustellen versucht. Die Verfilmung eines Nickelodeon-Cartoons soll im Sommer 2010 in die Kinos kommen - als erster Teil einer geplanten Trilogie.

    Pinto dagegen wird an der Seite von Naomi Watts, Anthony Hopkins und Josh Brolin in einem noch titellosen neuen Woody Allen Streifen zu sehen sein, der diesen Sommer in London gedreht wird.

    Ich kenne beide Schauspieler nur aus “Slumdog Millionaire”, in dem mir Patels Darbietung besser gefiel (er hatte allerdings auch viel mehr zu tun). Gespannt sehe ich also seiner ersten Rolle in einer grösseren Produktion entgegen, obwohl mir die Arbeit von Regisseur M. Night Shyamalan seit “The Sixth Sense” nicht mehr gefällt.

    Über Freida Pintos Rolle im neuen Woody Allen Film ist soweit rein gar nichts bekannt. Ich sehe sie eher in einer Komparsenrolle, oder als unterstützender Teil des Schauspielensembles. Trotzdem werde ich diesem Film gespannter entgegensehen, da Woody Allen seine Filme einfach in einer höheren Klasse dreht als Shyamalan.


    Video: Bruce Springsteens Titelsong zu “The Wrestler”

    Aktuelle Themen | 24. Februar 2009 von Lory Roebuck

    Mit “The Wrestler” ist Regiewunder Darren Aronofsky ein bewegendes Porträt über einen verlassenen und gebrochenen Ringkämpfer gelungen. Passend dazu kann man sich nun Bruce Springsteens wunderschönen Titelsong (einschliesslich vieler Szenen aus dem Film) im Netz ansehen:

    “The Wrestler” läuft hierzulande diesen Donnerstag (26. Feb) an.


    Trailer: “Los Abrazos Rotos” von Pedro Almodovar

    Ausblicke, Trailer | 24. Februar 2009 von Lory Roebuck

    Ein erster Trailer für Pedro Almodovars neuen Film “Los Abrazos Rotos” (engl. Titel “Broken Embraces”) ist im Netz erschienen. Darin spielt jetzt Oscarpreisträgerin Penelope Cruz die Hauptrolle. Cruz war bereits 2007 für den Academy Award nominiert - damals für ihre Rolle in Pedro Almodovars “Volver”.

    “Los Abrazos Rotos” feiert am 18. März in Spanien Premiere. In den USA läuft er erst Anfangs November an, wohl im Hinblick auf die nächste Oscarverleihung. Obwohl für die Schweiz noch kein Veröffentlichungstermin feststeht, ist es gut möglich, dass wir uns nicht ganz so lange gedulden müssen - der Film läuft ab August bei unserem nördlichen Nachbar Deutschland.