“(500) Days”-Regisseur ist Sonys Wunschkandidat für “Spider-Man”-Neulancierung
Aktuelle Themen, Ausblicke | 14. Januar 2010 von Lory Roebuck
Vorgestern platzte die Bombe: Anstelle eines vierten Teils erhählt die überaus erfolgreiche “Spider-Man” Kinoserie 2012 eine Neulancierung – ohne Hauptdarsteller Tobey Maguire und Kirsten Dunst, ohne Regisseur Sam Raimi. Dieser wollte sich von Studio Sony nicht mehr reinreden lassen und verliess das Projekt.
Sonys Wunschzettel für Raimis Nachfolger umfasst natürlich momentan weitläufig gefragte Namen wie James Cameron, David Fincher und sogar Wes Anderson. Ihr absoluter Wunschkandidat ist laut Deadline Hollywood aber Marc Webb, dem letztes Jahr mit “(500) Days of Summer” ein grossartiges Regiedebüt gelungen ist.
Webb soll sich bereits für erste Gespräche mit den Produzenten des Films getroffen haben, die noch dieses Jahr mit der Produktion des neuen “Spider-Man”-Streifens beginnen wollen. Warum kommt er dann aber erst 2012 ins Kino? Weil der Film gleich in 3-D abgedreht werden soll.
Webb hat natürlich null Erfahrung, was 3-D angeht (bei vielen anderen Kandidaten wäre das aber auch der Fall gewesen), und genausowenig, was Superheldenfilme angeht. Sony hat in “(500) Days” aber Webbs Fähigkeit erkannt, das Denken und Fühlen junger Erwachsener darzustellen.
Und genau das ist für das Studio entscheidend, soll Peter Parker ja wieder zum Highschoolschüler zurückversetzt werden, der mit den Problemen dieser Lebensphase zu kämpfen hat (vgl. Bericht). Der Film soll sich u.a. an “Batman Begins” orientieren – und Chris Nolan hatte davor auch keine Erfahrung mit Superhelden.
Sony will ihre Kinoserie auffrischen – kostengünstiger, mit mehr Kontrolle (Webb wird sich als Regieneuling mehr gefallen lassen müssen als Raimi) und frauenfreundlicher (mehr Romantik für das “Twilight”-Publikum). Vielleicht schlüpft ja gleich “(500) Days”-Herzensbrecher Joseph Gordon-Levitt ins Spinnenkostüm.













= Meisterwerk








