Trans-Cutucu – Back to the Rainforest

| Filminfos |
Filmstart Deutschschweiz: 4. Februar 2010
Originaltitel: Trans-Cutucu – Back to the Rainforest
Deutscher Titel: Trans-Cutucu – Zurück in den Urwald
Land, Jahr: Schweiz 2009
Filmlänge: 90 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Lisa Faessler
Kamera: Pio Corradi
Produktion: Lisa Faessler
Verleih: trigon-film
| Filmhandlung |
Das Bergmassiv Cutucú, im Süden des Amazonasgebietes in Ecuador, war ein Schutzwall gegen die ökologische Zerstörung, für die indianische Bevölkerung aber auch ein Hindernis. Sie hatten keinen Zugang zur modernen Welt. Der Strassenbau durch das Cutucú-Massiv eröffnet nun die Mobilität, welche den Abbau fossiler Ressourcen ermöglichen, aber den Ureinwohnern auch den gewünschten Anschluss an die zivilisierte Welt gewähren wird. Unspektakulär vollzieht sich dieser Prozess, wo der so genannte Fortschritt Einzug hält und nicht mehr zu bremsen ist: es wird gebaggert, geschaufelt, gerodet, verkauft und gekauft, der alltägliche Wahnsinn halt. Ausschnitte aus dem Film «Shuar, Volk der heiligen Wasserfälle» (1986) rufen uns in Erinnerung, dass in der traditionellen Shuarkultur, die Natur gesamthaft beseelt war und die Mobilität im halluzinogenen Rausch keine Grenzen kannte. Heute transportieren die Ureinwohner mit Pferden Holzbretter in die Zivilisation. Holz ist das schnellste Geschäft, andere Produkte müssen erst erzeugt werden. Doch nun verschwindet der Urwald, im alltäglichen Wahnsinn halt. (© 2009 trigon-film)
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